»Projekt 2050«

Freunde treffen, arbeiten gehen, studieren, shoppen, reisen - Mobilität ist ein essentieller Teil unseres Lebens. Aber auch einer der uns, der Umwelt und dem Klima schadet. Der Verkehr hat in Deutschland einen Anteil von rund 20% am CO2-Ausstoß und ist damit der drittgrößte Verursacher von Treibhausgas-Emissionen. Zudem stellt Verkehrslärm eine große Belastung für viele da. Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur führt zu Zerschneidungen der Landschaft und zu Flächenversiegelung. Es ist also aus vielerlei Hinsicht – aber gerade auch vor der Herausforderung des Klimawandels – Zeit für eine Trendwende im Bereich Mobilität.  

Mit dem VCD »Projekt 2050« wurde ein Teil zu dieser Wende beigetragen. Vom 1.1.2014 bis zum 30.09.2017 gab das Projekt jungen Menschen in Ausbildung und Studium Impulse, sich privat und beruflich für nachhaltige Mobilität zu engagieren. Dafür gab es mehrstufige Angebote, von sport- und spaßorientierten Einstiegsangeboten, wie Slow-Race, E-Bike und Lastenradaktionen, über Bildungsangebote bis zur Vernetzung in der Community »mobilität2050« und der Teilnahme an den jährlich stattfindenden Zukunftscamps. Das Projekt arbeitete eng mit berufsbildenden Schulen und Hochschulen im Rahmen des Netzwerks »Wissen 2050« zusammen und führte an Hoch- und Berufsschulen Lehrveranstaltungen und Aktionen durch. Damit Lehrende ganz einfach auch selbstständig Seminare und Workshops zum Thema nachhaltige Mobilität an ihrer Bildungseinrichtung durchführen können, hat das Projekt 14 Bildungsmaterialien für verschiedene Fachbereiche herausgebracht, die auch noch nach dem Projektende bestellt oder heruntergeladen werden können.

Das »Projekt 2050« wurde gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Träger des Projekts war der Projektträger Jülich.

Förderkennzeichen: 03KSF046

Projektlaufzeit: 1.1.2014 bis 30.09.2017